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Anwendungsbereiche der Wirtschaftsmediation

Typische Anwendungsgebiete für das Verfahren der Wirtschaftsmediation sind überall dort zu finden, wo die Konfliktparteien eine geschäftliche (darüber hinaus oft auch private) Beziehung unterhalten, die ihrer Natur nach auf Langfristigkeit angelegt ist und in denen alle beteiligten Parteien an einer konsensualen Lösung des Konflikts interessiert sind.

Die Anwendungsbereiche der Wirtschaftsmediation sind vielfältig. Sie kommt zum Einsatz, wenn es gilt, Rahmenbedingungen und verbindliche Regelungen für künftige Geschäftsbeziehungen zu erarbeiten und festzulegen.

Beispiele für Einsatzbereiche des Wirtschaftsmediators/der Wirtschaftsmediatorin sind:

Wirtschaft und Familie

o   Unternehmensnachfolge/ Betriebsübergabe

o   Streitigkeiten in Familienunternehmen

o   Erbstreitigkeiten/ Erbfolge

o   Gesellschafterkonflikte sowohl bei etablierten Großunternehmen als auch bei Startups

Auflösungen von Geschäftspartnerschaften und Kooperationen

o   Unternehmensbewertung

o   Anteilsbewertung

o   Vermögensaufteilung

o   Marken- und Patentrechtsstreitigkeiten (z. B. IP-Rechte)

Begleitung von Veränderungen

o   Unternehmenszusammenschlüsse (u. a. in Zusammenhang mit Startups)

o   Fusionen

o   Umstrukturierungen

o   Umgründungen

o   Rationalisierungsmaßnahmen

Kunden-Lieferanten-Beziehungen

o   Gewährleistung

o   Schadenersatz

o   Regress

o   Zahlungskonditionen

Arbeitsrechtliche Fragen

o   Änderung von Dienstverhältnissen

o   Lohn- und Gehaltsverhandlungen

o   Personalumbesetzungen

o   Kompetenzabgrenzungen

o   zwingende Mediation bei außerordentlicher Auflösung eines Lehrverhältnisses

·Komplexe Vertragsverhandlungen

·Verhandlung von Insolvenz- und Ausgleichsverfahren

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