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Wirtschaftsmediation

Wirtschaftsmediation ist eine professionelle Methode der Konfliktlösung in der Wirtschaft. Sie ist eine Form der alternativen Streitbeilegung (Alternative Dispute Resolution – ADR). Mediation ist in der Regel ein freiwilliger Prozess. Trotzdem können manchmal Statuten, Regeln oder Gerichtsbeschlüsse die Teilnahme an einer Mediation erfordern. Der Wirtschaftsmediator moderiert und vermittelt dabei zwischen Unternehmen und Konfliktpartnern. Dies kann innerhalb eines Unternehmens sein (innerbetriebliches Konfliktmanagement) oder zwischen Unternehmen, Behörden, Organisationen und deren Vertretern.

Unter Mediation versteht man üblicher Weise eine Verhandlung, die durch eine neutrale dritte Partei, den Mediator, angeleitet und moderiert wird. Das Ergebnis einer Wirtschaftsmediation stellt kein Urteil her, sondern sucht eine freiwillige Lösung, die für alle an einer Streitigkeit beteiligten Parteien akzeptabel ist.

Der Mediator hat allen beteiligten Parteien gegenüber die gleiche Verantwortung, sie im Mediationsprozess zu unterstützen. Er darf weder die Interessen einer Partei gegenüber einer anderen bevorzugen, noch sollte der Mediator ein bestimmtes Ergebnis in der Mediation anstreben oder bevorzugen.

Eine gerichtliche Klage ( in der Folge ein Zivilrechtsprozess) oder ein Schiedsgerichtsverfahren können die Beziehung zwischen den Konfliktparteien so sehr anspannen, dass in der Folge keine Möglichkeit mehr für eine künftige Zusammenarbeit besteht. Anders als in einem Gerichtsverfahren hilft der Mediator den Parteien bei der Beilegung von Streitfällen, indem er sie bei der Suche nach Gemeinsamkeiten und kreative Lösungen unterstützt und schließlich gemeinsam mit den Konfliktparteien endgültige Schritte zur Konfliktllösung erarbeitet.

Anwendungsbereiche der Wirtschaftsmediation

Wirtschaftsmediation kann in vielfältigen Situationen eingsetzt werden. Häufige Einsatzgebiete der Wirtschaftsmediation sind Unternehmensnachfolge, Betriebsübergaben (z. B. von Familienunternehmen), Konflikte im Zuge von Umstrukturierungen, Unternehmenszusammenschlüssen oder Unternehmensgründungen (z. B. in der Gründungsphase von Startups) und personellen Veränderungen (z. B. im Falle von Kündigungen, Personalabbau) oder bei Konflikten mit Mitarbeitern oder Lehrlingen (Lehrlingsmediation). 

Die Bedeutung von professionellem Konfliktmanagement in Unternehmen hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Dies ist einerseits die Folge von Wirtschaftskrise und gesellschaftlichem Wandel , andererseits das Ergebnis zahlreicher Vorteile, die professionelle Konfliktlösung (das Konzept der Wirtschaftsmediation) mit sich bringt. Dabei ist Mediation nicht nur ein kostengünstiger Ersatz für herkömmlicher Konfliktlösungsverfahren (wie etwa die Durchsetzung von Inteessen per Klagsweg). Lösungen, die durch Mediation erreicht werden, sind meist auch effizienter und nachhaltiger als andere, konventionellere Verfahren zur Beilegung von Interessenskonflikten.

Typische Anwendungsgebiete für das Verfahren der Wirtschaftsmediation sind überall dort zu finden, wo die Konfliktparteien eine geschäftliche (darüber hinaus oft auch private) Beziehung unterhalten, die ihrer Natur nach auf Langfristigkeit angelegt ist und in denen alle beteiligten Parteien an einer konsensualen Lösung des Konflikts interessiert sind.

Die Anwendungsbereiche der Wirtschaftsmediation sind vielfältig. Sie kommt zum Einsatz, wenn es gilt, Rahmenbedingungen und verbindliche Regelungen für künftige Geschäftsbeziehungen zu erarbeiten und festzulegen.

Beispiele für Einsatzbereiche von Wirtschaftsmediatoren sind:

Wirtschaftsmediation im Familienunternehmen

Konflikte von Individuen im Wirtschaftsleben stellen eine nahezu alltägliche Herausforderung dar. Der langfristige Erfolg betroffener Unternehmen hängt davon ab, ob und wie es gelingt, mit dieser Herausforderung umzugehen. Der Gang vor Gericht ist ein meist langwieriges und kostenintensives Unterfangen. Dazu bringt ein Gerichtsprozess in vielen Fällen Ergebnisse, die den tatsächlichen Bedürfnissen der Konfliktparteien nicht entsprechen.
Aus diesem Grund steigt das Interesse von Unternehmern und Unternehmerinnen an alternativen Konfliktlösungsmethoden wie der Mediation. Moderierte Gespräche führen zeit- und ressourcenschonend zu Ergebnissen, die nicht nur bei zwischenbetrieblichen Anlassfällen, Teamkonflikten oder in der Lehrlingsmediation den Wünschen und Bedürfnissen der beteiligten Personen besser entsprechen. Auch und vor allem innerhalb der Familie kann professionelles Konfliktmanagement zu herausragenden Ergebnissen führen.
Je größer der persönliche und emotionale Aspekt in der Argumentation der Konfliktbeteiligten ist, desto bessere Ergebnisse wird eine Mediation bzw. professionelles Konfliktmanagement bringen. Üblicher Weise ist der Beziehungsaspekt in Konflikten umso größer, je näher sich die Konfliktbeteiligten auch privat stehen. Dies ist in Familienunternehmen ganz besonders der Fall. So scheint Mediation das Mittel der Wahl zur Konfliktlösung in Familienunternehmen.

 

Konfliktmanagement in Familienunternehmen

In Unternehmen, in denen mehrere Familienmitglieder tätig sind, zeigt sich regelmäßig eine Überlappung von Privatsphäre und wirtschaftlichen Interessen.
Sowohl die Sphäre der Familie als auch die berufliche Sphäre bergen Konfliktpotenzial. So kann es dazu kommen, dass aufgrund familiärer Konflikte die berufliche Sphäre leidet. In anderen Fällen leiden private Beziehungen unter ungelösten Konflikten aus dem Unternehmensbereich (Jernigan & Lord, o. J. ).
In der Folge leiden unternehmerische Produktivität und wirtschaftliche Effizienz. Bleiben Konflikte innerhalb der Unternehmerfamilie(n) für längere Zeit ungelöst, können familiäre Spaltungen und der Niedergang des Unternehmens folgen.

 

Wirtschaftsmediation als Konfliktlösungsinstrument

Das Instrument der Mediation bietet Familienunternehmen einen vertraulichen Prozess, in dem ein neutraler Dritter (Mediator) die Kommunikation zwischen Familienmitgliedern anleitet und moderiert. Qualifizierte Mediatoren tragen dazu bei, dass anstehende Konflikte in strukturierter Form behandelt werden und die vorgetragenen Probleme der Familienmitglieder auf ihren Kern reduziert werden. So entsteht ein für alle Beteiligten entspanntes und vertrauensvolles Gesprächsklima.
Ein erfahrener Wirtschaftsmediator (Konfliktmanager)
bietet Ihnen einen geordneten Prozess zur Lösung der anstehenden Probleme, zur Erleichterung der Kommunikation zwischen den Familienmitgliedern und zur Umsetzung der in diesem Prozess gefundenen Lösungen.

 

Der Wirtschaftsmediator im Familienunternehmen

Erfahrene Wirtschaftsmediatoren sind mit den emotionalen, wirtschaftlichen und finanziellen Folgen ungelöster Konflikte in Familienunternehmen vertraut.Sie verfügen über umfangreiche Führungserfahrung in unterschiedlichen Wirtschaftsunternehmen und Organisationen. So haben sie ausreichendes Praxisverständnis für unternehmerische Probleme und Aufgabenstellungen.
Wirtschaftsmediatoren stehen allen beteiligten Parteien äquidistant gegenüber. Sie verschaffen allen an der Mediation Beteiligten Gehör im selben Ausmaß. Der Wirtschaftsmediator 

  • fungiert als Übersetzer der von den einzelnen Familienmitgliedern vertretenen Positionen.
  • bietet passende künftige Kommunikations- und Konfliktlösungsmodelle
  • hilft den Familienmitglieder in der Findung neuer, für alle Beteiligten befriedigenden Lösungen und dem Wiederaufbau von Vertrauen
  • unterstützt die Familie in der Planung und Implementierung der Lösungsschritte.

Beim Bundesministerium für Justiz eingetragene Mediatioren sind zudem per Gestetz zur Verschwiegenheit verpflichtet und sorgen dafür, dass der gesamte Mediationsprozess vertraulich abläuft. Der Wirtschaftsmediator dokumentiert den Konfliktlösungsprozess und stellt diese Unterlagen auf Wunsch allen Beteiligten zur Verfügung.  

o Unternehmensnachfolge/ Betriebsübergabe
o Streitigkeiten in Familienunternehmen
o Erbstreitigkeiten/ Erbfolge
o Gesellschafterkonflikte sowohl bei etablierten Großunternehmen als auch bei Startups
Auflösungen von Geschäftspartnerschaften und Kooperationen
o Unternehmensbewertung
o Anteilsbewertung
o Vermögensaufteilung
o Marken- und Patentrechtsstreitigkeiten (z. B. IP-Rechte)

Hier werden einige praktische Konsequenzen von gelungenen Konfliktlösungsprozessen in Familienunternehmen beschrieben:

Mediationsklausel

So erleichternd eine gelungen Mediation für alle Beteiligten verlaufen mag: Letztlich dient die Mediation als Ultima Ratio zum Umgang mit den Symptomen eines Konflikts.
Zur Vermeidung künftiger Konflikteskalationen sollte an wirksame präventive Maßnahmen gedacht werden, die eine Mediation nicht mehr nötig machen: Geeignete Klauseln in Gesellschafterverträgen sorgen etwa dafür, dass bestimmte Konflikte unter Beiziehung eines neutralen Dritten (Mediators) zu lösen sind.

 

Familienbeirat

Eine weiter greifende wirksame Maßnahme können regelmäßige Zusammenkünfte der betroffenen Stakeholder in Form eines Familienbeirats sein.
Der Familienbeirat dient als Bindeglied zwischen Familie und Unternehmen. Er versteht sich als die Stimme der Familie und ihrer Mitglieder im Unternehmen. Der Familienbereit schafft die Strategie des Familienunternehmens. Er sorgt dafür, dass die Werte der Familie sich in der Führung des Unternehmens widerspiegeln.
So früh wie möglich gegensteuern
Zeigen sich Konflikte im Familienunternehmen, die unüberbrückbar erscheinen, versuchen Sie so rach wie möglich gegenzusteuern (etwa durch Beiziehung eines professionellen Konfliktmanagers oder Mediators). Je früher Sie anstehende Probleme identifizieren und zur (offenen) Diskussion stellen, desto rascher wird die Kommunikation zwischen den Familienmitgliedern wieder funktionieren. So wird und bleibt Ihr Unternehmen nachhaltig arbeitsfähig.

 

Begleitung von Veränderungen

Wirtschaftsmediation ist ein effizeintes Instrument zur Begleitung von Veränderungen. Dazu können etwa folgende Situationen zählen:

o Unternehmenszusammenschlüsse (u. a. in Zusammenhang mit Startups)
o Fusionen
o Umstrukturierungen
o Umgründungen
o Rationalisierungsmaßnahmen
Kunden-Lieferanten-Beziehungen
o Gewährleistung
o Schadenersatz
o Regress
o Zahlungskonditionen

Ein Mediator kann auch wertvolle Dienste in arbeitsrechtliche Fragen leisten. Dazu zählen etwa

 o Änderung von Dienstverhältnissen
o Lohn- und Gehaltsverhandlungen
o Personalumbesetzungen
o Kompetenzabgrenzungen
o zwingende Mediation bei außerordentlicher Auflösung eines Lehrverhältnisses
o Komplexe Vertragsverhandlungen
o Verhandlung von Insolvenz- und Ausgleichsverfahren

Die Rolle des Wirtschaftsmediators

Ein Wirtschaftsmediator bietet Ihnen einen geordneten Prozess zur Lösung der anstehenden Probleme und zur Erleichterung der Kommunikation zwischen allen Beteiligten.  Er begleitet Sie bis zur Umsetzung der in diesem Prozess gefundenen Lösungen. Der Wirtschaftsmediator fungiert als Übersetzer der von den einzelnen Beteiligten vertretenen Positionen. Er bietet passende künftige Kommunikations- und Konfliktlösungsmodelle und hilft den Konfliktparteien beim Finden neuer, für alle Beteiligten befriedigenden Lösungen. Schließlich unterstützt der Wirtschaftsmediator die Konfliktparteien bei Planung und Implementierung der Lösungsschritte.

Vorteile der Wirtschaftsmediation

Wirtschaftsmediation Mediation bietet viele Vorteile: Sie ist eine kostengünstige und rasch durchführbare Methode zur Beilegung von Streitigkeiten. Sie basiert auf einem kooperativen Ansatz, der auf der Annahme und Voraussetzung fusst, dass jede der Parteien bereit ist, gemeinsam das vorliegende Problem zu lösen und die bestmöglichen Vereinbarungen zu treffen. Die im Zuge der Mediation vereinbarten Lösungsschritte sollen dabei beiden Parteien zugute kommen. Ein weiterer Vorteil der Mediation besteht darin, dass Parteien den Mediationsvorgang, sollten sie mit dem Mediationsprozess unzufrieden sei, auch abbrechen können.

 

Sobald eine Lösung erreicht wird, wird eine mündliche oder schriftliche Vereinbarung zwischen den Parteien getroffen. Sollte es zu keiner Einigung kommen, können die Parteien beschließen, ihre Ansprüche mit anderen Instrumenten geltend zu machen.
Mediation und andere Formen der Konfliktlösung
Immer wieder wird Mediation mit anderen Formen der alternativer Streitbeilegung (ADR) verwechselt. Dazu zählen z. B. Schiedsverfahren, Ombudsmannverfahren, Schlichtungsverfahren und andere Formen geführter Verhandlungen.
Der Mediator zielt darauf ab, die Parteien zu einer gemeinsamen Lösung zu bringen, die dazu beiträgt, freundschaftliche Beziehungen zu bewahren, sich auf das Gemeinsame zu konzentrieren, anstatt Fehler im Verhalten des anderen zu finden und nach Rechtfertigungen des eigenen Tuns zu suchen. Der Mediator ist also weder voreingenommen, noch fällt er ein Urteil. Letzlich versucht er, die Parteien dazu in die Lage zu bringen, selbst ihren Konflikt zu lösen.

 

Unterschiede zum Schiedsverfahren

Um die Hauptunterschiede zwischen Mediation und anderen Arten von ADR zu verstehen, ist es nützlich, zunächst die Hauptmerkmalen der Mediation zu betrachten: die freiwillige und flexible Natur der Mediation, die fehlende richterlicher Kompetenz des Mediators und die Selbstbestimmung der Parteien. Sowohl Schiedsverfahren als auch Mediation beschäftigen zum Beispiel eine neutrale dritte Partei, die den Prozess überwacht. Schiedsrichter und Ombudsleute sind jedoch befugt, (zumindest teilweise) verbindliche Entscheidungen zu erlassen. In der Mediation entscheiden die Parteien und nicht der Mediator, ob und wie man den Konflikt löst. Ein Schlichter hat stärkeren Einfluss auf die Ergebnisse als ein Vermittler, indem er beispielsweise eine (nicht bindende) Schlichtungsentscheidung ankündigt.

 

Wirtschaftsmediation in Europa

Mediation als Konfliktlösungsmethode wird von der Europäischen Union und all ihren Mitgliedstaaten gefördert. Das Green Paper zur alternativen Streitbeilegung im Zivil- und Handelsrecht, der Verhaltenskodex für Mediatoren und die EU-Richtlinie 52/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Mai 2008 zu bestimmten Aspekten der Mediation in Zivil- und Handelssachen, bilden die Grundlage für einen verbesserten Zugang der europäischen Bürger zur Justiz bei der Bewältigung komplexer Probleme bei langwierigen Verfahren, die die Intensivierung des Handels und der Mobilität der Bürger und die Ausweitung des elektronischen Handels und die Migration aus und in Drittländer mit sich bringen.

Die Mediationsrichtlinie gilt in allen EU-Ländern und für grenzüberschreitende Streitigkeiten in Zivil- und Handelssachen. Sie erstreckt sich auf Streitigkeiten, in denen mindestens eine der Parteien ihren Wohnsitz in einem anderen Mitgliedstaat als dem einer anderen Partei hat (und zwar zu dem Zeitpunkt, an dem beide der Mediation zustimmen, oder an dem Tag, an dem die Mediation gerichtlich angeordnet wird).
Das Hauptziel dieser Rechtsvorschrift besteht darin, den Rückgriff auf Mediation in den Mitgliedstaaten zu fördern. Dazu enthält die Richtlinie fünf materielle Regeln:
Sie verpflichtet jeden Mitgliedstaat, die Ausbildung von Mediatoren zu fördern und eine hohe Qualität der Mediation sicherzustellen.
Sie gibt jedem Richter das Recht, die Prozessparteien einzuladen, eine Mediation zu versuchen, wenn er es angesichts der Umstände des Falles für angemessen hält.
Sie sieht vor, dass Vereinbarungen, die sich aus einer Mediation ergeben, vollstreckbar gemacht werden können, wenn beide Parteien dies beantragen. Dies kann beispielsweise durch gerichtliche Zustimmung oder durch notarielle Beurkundung erreicht werden.
Sie stellt sicher, dass die Mediation in einer Atmosphäre der Vertraulichkeit stattfindet. Sie sieht vor, dass der Mediator nicht dazu verpflichtet werden kann, im Falle eines künftigen Streits der an der Mediation beteiligten Parteien, vor Gericht auszusagen, was im Zuge einer Mediation stattgefunden hat.
Sie stellt sicher, dass die Parteien nicht die Möglichkeit verlieren, vor Gericht zu gehen und ihre Ansprüche per Klagsweg geltend zu machen: Die Fristen für die Klagserhebung vor Gericht werden während der Mediation ausgesetzt.
Die meisten EU-Länder erfüllen diese Richtlinie, darunter Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Rumänien und Slowenien. Einige haben sogar den Geltungsbereich des Verfahrens über die Richtlinie hinaus auf innerstaatliche Streitigkeiten ausgeweitet.
Zum Beispiel hat Italien die Richtlinie per Gesetzesdekret umgesetzt. Dies gilt nicht nur für grenzüberschreitende Forderungen, sondern auch für bestimmte innerstaatliche Streitigkeiten.