Category Archives: Coaching

Coaching für Unternehmer, Geschäftsführer, Aufsichtsräte

What to expect from your Leadership-Coach?

*** I fundamentally believe that management and leadership can be taught. As a Leadership Coach, I will be happy to help you and your team enhance your capacity to consistently perform at the highest level.

The Coaching Method

The coaching method I typically use has a sound scientific backing and is known to be very effective. This coaching tool is called Appreciative Inquiry. It is designed to draw on your strengths in order to help you fully develop your management and leadership potential.

The Leadership Coaching Process

What we will usually do at the start of a Leadership Coaching assignment is the following:

Together we will

1)      determine your areas of focus for development (and see that these are in line with your company´s or your organization´s requests)

2)      clarify your role in the company/  organization and finally

3)      identify any stakeholders relevant to your development.

Based on these findings we will go on to define your specific professional as well as personal goals and create a timeline for your personal coaching process.

Your Coaching Sessions

In our coaching sessions, we will consistently work on the skills you need to enhance your management and leadership capacity.

In other words, we will work to close any skill gaps and do everything to

–              improve your leadership skills and performance and

–              increase your impact, influence, and visibility in your company or organization.

Depending on what your specific goals are, I may also help you successfully transition to a new company role, communicate more effectively or achieve results more quickly.

Leadership Coaching for Immediate Impact and Sustainable Change

As your Leadership Coach, I will make sure that all the coaching sessions we will have will be designed to give you

1)      the best possible preparation for any of your business endeavors (be it enhanced communication, a complex business negotiation, better conflict resolution or simply a better board presentation)

2)      By this kind of thorough and repeated preparation, your Leadership-Coaching will help you achieve

  • immediate impact as well as
  • sustainable change in the long run.

Please contact us, if you would like to learn more.

Rückblick 31.1.2018: Führungskompetenz zeigen in Konflikten

Auf Einladung von Dr. Judith Girschik (Vorstandsmitglied ÖBM) und Dr. Martin Geiger (Partner der Benn-Ibler Rechtsanwälte GmbH), gastierte am 31.1. der international renommierte Berater Göran Askeljung im Wiener Palais Ephrussi. Askeljung ist u. a. Partner des Konsensus Institute, das 1993 in New York City (USA) gegründet wurde.

In einer kurzweiligen und aufschlussreichen Präsentation erfuhren Führungskräfte, Mediatoren und Rechtsanwälte, welche Führungskompetenzen nötig sind, um in Konfliktsituationen souverän punkten zu können.

Konfliktlösung: Kampf gegen tägliche Gewohnheiten

Eindrucksvoll zeigte Askeljung auf, welche Bedeutung die Spannungsfelder, in denen wir uns täglich befinden, haben. Immer wieder bewegen wir uns zwischen guter Absicht und einer inneren Gedankenwelt, die wir nicht immer voll kontrollieren können, bewegen. Trotz guter Absicht und schlagender Argumente können Gespräche eskalieren. Die Ursache liegt darin, dass es uns oft nicht gelingt, brückenbildenden Strategien zu entwickeln, die zu einem besseren gegenseitigen Verständnis beitragen. Auf dieser Basis  können Konflikte und in der Folge gravierende Probleme in langfristigen Partnerschaften entstehen.

Gewohnheiten halten uns gefangen

Wir alle greifen gedanklich immer wieder auf die „innere Stimme“ zurück, die uns hilft, unsere Umwelt zu interpretieren. Leider sind damit oft ungünstige Gewohnheiten verbunden. So lassen wir uns oft dazu verleiten, anderen die Schuld zu geben, wenn eine Situation sich ungünstig entwickelt und dabei ist, zu eskalieren. Askeljung dazu „Nur wenige Menschen haben gelernt, in heiklen Situationen die eigene Gedankenwelt unter Kontrolle zu halten. Dies fordert bewusstes Überlegen und ist gelerntes Verhalten. Oft gehen wir davon aus, über alles Bescheid zu wissen und ziehen ins Feld mit vorgefassten Argumenten, ohne erst wirklich zuzuhören“, über die Gründe für Eskalationen von Konfliktsituationen.

Vorurteile und vorgefasste Annahmen sind Gift für Konfliktlösung

In Gesprächen beeinflussen vorgefasste Annahmen und unterschwellige Signale die Gesprächsbasis enorm. So hat das eigene Verhalten –oft ungewollt-  starke Auswirkungen auf die Reaktion des Gegenübers.

Anhand konkreter Fallbeispiele demonstrierte Askeljung Lösungsmöglichkeiten für festgefahrenen Gesprächssituationen. Er empfiehlt, die eigene „innere Stimme“ zu beobachten, nicht sofort zu reagieren, sondern erst innezuhalten und darüber nachzudenken, im Sinne von: „Was kann ich jetzt anders machen, um mehr zu erfahren über diese Situation?“

ÖBM-Vortrag- Fachgruppe Wirtschaft 31.1.2018 http://news.oebm.atÖBM-Vortrag-FG Wirtschaft II 31.1.2018 http://news.oebm.at
Zu weiteren Aspekten des Consensus-Modells können Sie hier nachlesen. Informationen zu den Angeboten unseres Gastgebers, der Benn-Ibler Rechtsanwälte GmbH finden Sie auf www.benn-ibler.com.

 

Lehrlingsmediation www.leadership-institute.at

Lehrlingsmediation: Einsatz und Nutzen

Lehrlingsmediation –  Nutzen, Akzeptanz und Einsatzmöglichkeiten.

Im Jahr 2016 wurden in Österreich mehr als 18.000 Lehrverhältnisse vorzeitig aufgelöst. Das entspricht einem Anteil von ca. 17 % aller Lehrlingsausbildungen. Gleichzeitig beklagt die österreichische Wirtschaft das Fehlen von 20.000 ausgebildeten Fachkräften. Leider wurde im Zuge der Auflösung von Lehrverhältnissen  nur in weniger als 0,5 % der Fälle auf die Möglichkeit der Lehrlingsmediation zurückgegriffen. Dabei scheint es aus wirtschaftlicher Sicht durchaus sinnvoll, der hohen Drop-Out-Rate bei Lehrlingsausbildungen entgegenzuwirken. So könnte der Ausbildungserfolg vieler Lehrlinge erhöht und langfristig ein für die österreichische Wirtschaft ausreichend großer Pool an qualifizierten Fachkräften sichergestellt werden.

Um dies zu erreichen, braucht es nicht nur eine aktive Unterstützung der Kompetenzentwicklung der Lehrlinge, ein positives Lernklima und das Ermöglichen von Erfolgserlebnissen für die Auszubildenden.

Um möglichst viele Lehrlinge in der Ausbildung zu halten, ist auch das Bemühen um aktive Konfliktlösung nötig. Eine Lehrlingsmediation, die sich nicht ausschließlich auf § 15a BAG beruft, könnte einen wesentlichen Beitrag leisten, die Qualität der in Österreich angebotenen Berufsausbildungen zu erhöhen und um die hohe Ausbildungs-Dropout-Rate bei Lehrlingen zu senken.

Konfliktursachen in der Lehrlingsausbildung

Ein häufiger Grund für die vorzeitige Lösung von Lehrverhältnissen sind Konflikte im Unternehmen. Diese entstehen aus den unterschiedlichsten Gründen:
Ausbildner beobachten immer wieder eine – aus ihrer Sicht – problematische Arbeitshaltung von Lehrlingen. Oft ist diese Schwierigkeit zurückzuführen auf eine Überforderung des Lehrlings, eine eventuelle Lernschwäche oder den gefühlt geringen sozialen Status im Arbeitsumfeld, unter dem der Lehrling leidet. In anderen Fällen sind ein problematisches soziales Umfeld sowie (oft familiäre) Defizite in Erziehung und Sozialisation die Ursache.
Wenn Ausbildner und Kollegen verständnislos auf das resultierende Verhalten des Lehrlings reagieren, sind Konflikte die typische Folge. Werden diese Konflikte nicht thematisiert, können sie sich so weit entwickeln, dass sie zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses führen. Ein moderiertes Konfliktgespräch (Mediation) durch einen neutralen Dritten kann in so einer Situation wesentlich dazu beitragen, wieder mehr gegenseitiges Verständnis zu schaffen. Eine tolerantere Haltung des Ausbildenden dem Lehrling gegenüber kann in der Folge dazu beitragen, dass die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Lehrabschlusses wieder steigt.

Weitere Informationen & Kontakt

Weitere Informationen über Nutzen und Möglichkeiten von Konfliktmanagement in der Lehrlingsausbildung finden Sie hier  oder unter +43 664 954 53 09.

Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

 

Quellen

APA OTS. (16. Mai 2017). Zunehmender Fachkräftebedarf in Gewerbe und Handwerksbetrieben. Abgerufen am 30. 10 2017 von KMU Forschung Austria: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170516_OTS0037/zunehmender-fachkraeftebedarf-in-gewerbe-und-handwerksbetrieben-bild

Burger, F. (Mai 2010). 10 Stopersteine auf dem Weg zum Ausbildunsgübertritt. Zeitschrift für Arbeits- und Sozialrecht.

Dornmayr, H., & Nowak, S. (kein Datum). Lehrlingsausbildung im Überblick 2017. Wien: ibw – Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft.

Leadership-Institute (2017). Lehrlingsmediation in Österreich.  Abgerufen am 30. 10 2017 von http://leadership-institute.at/lehrlingsmediation/

Österreichische Wirtschaftskammer. (01. 01 2017). Außerordentliche Auflösung des Lehrverhältnisses. Abgerufen am 30. 10 2017 von wko.at: https://www.wko.at/service/bildung-lehre/Ausserordentliche_Aufloesung_des_Lehrverhaeltnisses.html

Risak, M. (Mai 2012). Die Mediation im Arbeitsrecht. Österreichische Juristenzeitung.

Staudacher, A. (03. 10 2017). Lehre statt Schule: Fünf Schritte zu mehr Fachkräften. Abgerufen am 30. 10 2017 von Handwerksbetriebe fürchten Personalnot und wollen die berufliche Ausbildung aufwerten.: https://kurier.at/wirtschaft/.

 

Copyright: ©2017 Dr. Judith Girschik

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24. 11. Leadership Seminar in Wien


www.leadership-institute.at

Wert(e)volle Führung

Am 24. November 2017 lädt der European Club for Excellence in Leadership and Management  (EULEAD) zum Leadership Seminar  „Wert(e)volle Führung“ in das Dominikaner Stift Wien.

Programm

8:30      Begrüßung durch den Vorstand von EULEAD

9:15      600 Nachrichten am Tag
– aber was davon ist in unserem Leben überhaupt von Relevanz? Teil 1

10:45    Pause

11:00    600 Nachrichten am Tag
– aber was davon ist in unserem Leben überhaupt von Relevanz? Teil 2

12:30    Mittagspause

13:30    Mut & Demut für Erfüllung & Erfolg. Teil 1

15:00    Pause

15:15    Mut & Demut für Erfüllung & Erfolg. Teil 2

16:45    Abschluss/Feedbackrunde

17:00   Gemeinsame Business-Dinner – Restaurant Inigo, 1010 Wien.

Ort

Dominikanerkloster Wien
Postgasse 4
1010 Wien
Erreichbarkeit: U3 Stubentor; U1/U4 Schwedenplatz

Kosten

Die Kosten für die gesamte Veranstaltung inkl. Verpflegung und Abendessen betragen € 750.

Anmeldung

Die Anmeldung zum Leadership-Seminar erfolgt über das Anmeldeformular auf www.eulead.at oder direkt an office@leadership-institute.at.

 

Über EULEAD

EULEAD zielt auf fundierte Qualität und Exzellenz in Leadership und Management. Basis dafür bildet die traditionelle europäische Wertekultur.
Unser Programm richtet sich in besonderer Weise an Führungskräfte und an Personen mit bestehender oder angehender Führungsverantwortung.
In unseren Ausbildungsprogrammen und Leadership Seminaren streben wir nach neuen Standards und Qualität von Management und Leadership in Wissenschaft, Forschung und Beratung.

 

Kontakt

Wenn Sie Fragen zu den in diesem Artikel genannten Themen haben, informieren wir Sie gerne.

Digitalisation in Health Care

Führungskräfte, Digitalisierung und Health Care

Der erfolgreiche Umgang mit digitaler Disruption

So gut wie jeder Arbeitsbereich ist heute von den Herausforderungen wachsender Digitalisierung betroffen. Für Führungskräfte bedeutet das fast immer den Umgang mit zunehmender Komplexität. Diese Entwicklung macht auch vor dem Gesundheitsbereich (Health Care und Health Management) nicht halt.

Vor allem Ärzte, die Führungspositionen bekleiden, sehen sich hin und hergerissen zwischen der Verantwortung den Patienten gegenüber und der wachsenden Flut an Anforderungen, die Administration, Messung und Beurteilung der eigenen Leistung mit sich bringen.  Zusätzlich werden Sie mit elektronischen Nachrichten von Kollegen, Vorgesetzten und Mitarbeitern bombardiert. Vor diesem Hintergrund eines weitgehend digital definierten Umfelds erfolgreich zu funktionieren ist selbst für Ärzte zu einer schwer zu begegnenden Herausforderung geworden. Gefühle der Überforderung und Burn-Out können die Folge sein.

Health Care und der „Human Factor“

Ein wesentlicher Grund für diese Entwicklung liegt in der Vernachlässigung des menschlichen Faktors im Zuge dieser Veränderungen. Um erfolgreich den Anforderungen wachsender Digitalisierung zu begegnen, braucht es nämlich nicht nur das nötige Technologieverständnis und Anwenderkenntnisse, sondern auch ein ausreichendes Maß an Kreativität und Resilienz. Um diese zu gewährleisten, ist es nötig, einen Blick auf die menschliche Dimension von Organisationen zu werfen und dieser Dimension auch einen Platz im Unternehmen zu verschaffen.

Um erfolgreich in einem digitalen Umfeld führen und die Unternehmensziele verfolgen zu können, müssen Manager selbstbewusst und resilient agieren. Dazu ist es nötig,

  • die Chancen und Risiken digitaler Entwicklungen zu kennen und einschätzen zu können.
  • souverän mit Komplexität umzugehen
  • die nötigen Prioritäten zu setzen
  • Verantwortung an die richtigen Personen zu übertragen und die eigene
  • Selbstwirksamkeit zu bewahren.

Wie Health Care Manager erfolgreich mit diesen Herausforderungen umgehen, ihre individuellen Leadership-Skills verbessern und welche Rolle Leadership-Coaching dabei spielen kann, erfahren Sie im Artikel „How to Make Sense of Digital Chaos“ in der aktuellen Ausgabe von HealthManagement.org: The Journal.

Artikel Download: girschik-making sense of digital chaos 2017