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Vortrag Wirtschaftsmediation in Österreich, Dr. Judith Girschik, leadershuo-institute.at

Einblick in das Praxisfeld Wirtschaftsmediation – Veranstaltungsrückblick ÖBM Oberösterreich

Wirtschaftsmediation in Österreich – Einblick in die Praxisfelder

Vortrag Wirtschaftsmediation in Österreich, Dr. Judith Girschik, leadershuo-institute.at

Die ÖBM-Plattform Berufseinstieg & Ausbildung in der Mediation, die ÖBM-Landesgruppe Oberösterreich und die Fachgruppe Wirtschaft haben am 15. November 2017 zum Vortrag „Wirtschaftsmediation in Österreich“ nach Linz eingeladen.

Ziel des Vortrags war, den anwesenden Mitgliedern einen Einblick in die aktuelle Situation der Wirtschaftsmediation in Österreich zu bieten, dies untermauert mit Zahlen, Daten und Fakten zum Thema Mediation in der Wirtschaft.

Wesentliche Erkenntnis des Vortrags und der darauf folgenden Diskussion war, dass der Markt für Wirtschaftsmediation in Österreich ein Angebotsmarkt ist. Um der Dienstleistung nachhaltig zum Durchbruch zu verhelfen braucht es nicht nur ein Mehr ein Kommunikation zu diesem Thema, sondern auch deutlich mehr Professionalität in der Ausführung.

Der ÖBM hat es sich zum Ziel gesetzt, Mediatoren und Mediatorinnen mit dem nötigen Handwerkszeug, die es für erfolgreiche Wirtschaftsmediation braucht, auszustatten, um so einen Beitrag zur notwendigen Professionalisierung dieses Services zu leisten.

Mehr zu diesem Vortrag sowie einen Ausblick auf künftige Veranstaltungen der ÖBM-Landesgruppe Oberösterreich lesen Sie in dem von Raphael Albert verfassten Bericht zu dieser Veranstaltung unter https://news.oebm.at/veranstaltungsrueckblick-ooe-einblick-in-das-praxisfeld-wirtschaftsmediation/

 

Lehrlingsmediation www.leadership-institute.at

Lehrlingsmediation: Einsatz und Nutzen

Lehrlingsmediation –  Nutzen, Akzeptanz und Einsatzmöglichkeiten.

Im Jahr 2016 wurden in Österreich mehr als 18.000 Lehrverhältnisse vorzeitig aufgelöst. Das entspricht einem Anteil von ca. 17 % aller Lehrlingsausbildungen. Gleichzeitig beklagt die österreichische Wirtschaft das Fehlen von 20.000 ausgebildeten Fachkräften. Leider wurde im Zuge der Auflösung von Lehrverhältnissen  nur in weniger als 0,5 % der Fälle auf die Möglichkeit der Lehrlingsmediation zurückgegriffen. Dabei scheint es aus wirtschaftlicher Sicht durchaus sinnvoll, der hohen Drop-Out-Rate bei Lehrlingsausbildungen entgegenzuwirken. So könnte der Ausbildungserfolg vieler Lehrlinge erhöht und langfristig ein für die österreichische Wirtschaft ausreichend großer Pool an qualifizierten Fachkräften sichergestellt werden.

Um dies zu erreichen, braucht es nicht nur eine aktive Unterstützung der Kompetenzentwicklung der Lehrlinge, ein positives Lernklima und das Ermöglichen von Erfolgserlebnissen für die Auszubildenden.

Um möglichst viele Lehrlinge in der Ausbildung zu halten, ist auch das Bemühen um aktive Konfliktlösung nötig. Eine Lehrlingsmediation, die sich nicht ausschließlich auf § 15a BAG beruft, könnte einen wesentlichen Beitrag leisten, die Qualität der in Österreich angebotenen Berufsausbildungen zu erhöhen und um die hohe Ausbildungs-Dropout-Rate bei Lehrlingen zu senken.

Konfliktursachen in der Lehrlingsausbildung

Ein häufiger Grund für die vorzeitige Lösung von Lehrverhältnissen sind Konflikte im Unternehmen. Diese entstehen aus den unterschiedlichsten Gründen:
Ausbildner beobachten immer wieder eine – aus ihrer Sicht – problematische Arbeitshaltung von Lehrlingen. Oft ist diese Schwierigkeit zurückzuführen auf eine Überforderung des Lehrlings, eine eventuelle Lernschwäche oder den gefühlt geringen sozialen Status im Arbeitsumfeld, unter dem der Lehrling leidet. In anderen Fällen sind ein problematisches soziales Umfeld sowie (oft familiäre) Defizite in Erziehung und Sozialisation die Ursache.
Wenn Ausbildner und Kollegen verständnislos auf das resultierende Verhalten des Lehrlings reagieren, sind Konflikte die typische Folge. Werden diese Konflikte nicht thematisiert, können sie sich so weit entwickeln, dass sie zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses führen. Ein moderiertes Konfliktgespräch (Mediation) durch einen neutralen Dritten kann in so einer Situation wesentlich dazu beitragen, wieder mehr gegenseitiges Verständnis zu schaffen. Eine tolerantere Haltung des Ausbildenden dem Lehrling gegenüber kann in der Folge dazu beitragen, dass die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Lehrabschlusses wieder steigt.

Weitere Informationen & Kontakt

Weitere Informationen über Nutzen und Möglichkeiten von Konfliktmanagement in der Lehrlingsausbildung finden Sie hier  oder unter +43 664 954 53 09.

Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

 

Quellen

APA OTS. (16. Mai 2017). Zunehmender Fachkräftebedarf in Gewerbe und Handwerksbetrieben. Abgerufen am 30. 10 2017 von KMU Forschung Austria: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170516_OTS0037/zunehmender-fachkraeftebedarf-in-gewerbe-und-handwerksbetrieben-bild

Burger, F. (Mai 2010). 10 Stopersteine auf dem Weg zum Ausbildunsgübertritt. Zeitschrift für Arbeits- und Sozialrecht.

Dornmayr, H., & Nowak, S. (kein Datum). Lehrlingsausbildung im Überblick 2017. Wien: ibw – Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft.

Leadership-Institute (2017). Lehrlingsmediation in Österreich.  Abgerufen am 30. 10 2017 von http://leadership-institute.at/lehrlingsmediation/

Österreichische Wirtschaftskammer. (01. 01 2017). Außerordentliche Auflösung des Lehrverhältnisses. Abgerufen am 30. 10 2017 von wko.at: https://www.wko.at/service/bildung-lehre/Ausserordentliche_Aufloesung_des_Lehrverhaeltnisses.html

Risak, M. (Mai 2012). Die Mediation im Arbeitsrecht. Österreichische Juristenzeitung.

Staudacher, A. (03. 10 2017). Lehre statt Schule: Fünf Schritte zu mehr Fachkräften. Abgerufen am 30. 10 2017 von Handwerksbetriebe fürchten Personalnot und wollen die berufliche Ausbildung aufwerten.: https://kurier.at/wirtschaft/.

 

Copyright: ©2017 Dr. Judith Girschik

Diversity Management www.leaderhip-institute.at

Interview: Diversity Management und Leadership Coaching

INARA-Interview Diversity Coaching

-INARA bietet Vorständen, Geschäftsführern und Aufsichtsräten aktuelle Informationen zu Corporate Governance und Compliance. Zu den behandelten Themen zählen auch Diversity Management und wie man mit den damit verbundenen Herausforderungen umgeht.

Aktuelle Erkenntnisse und Gedanken zu Gender Diversity, Werten und den daraus resultierenden Verhaltensweisen finden sich im Interview, das Frau Dr. Brigitta Schwarzer (Geschäftsführerin INARA)  mit Dr. Judith Girschik (Leadership-Institute) geführt hat:

Link zum Interview:
https://www.inara.at/de/News-Portal/Interview-mit-MMag-Dr-Judith-Girschik-Vorbereitung-Vorbereitung-Vorbereitung–Gender-Diversity-Management-in-der-Praxis

Interkulturelle Kompetenz live erleben

Route 28 für interkulturelle FührungskompetenzDie Vielfalt unserer Gesellschaft nimmt zu. Damit wird Interkulturelle Kompetenz zur ausschlaggebenden Fähigkeit einer Führungskraft. Der Entwicklung dieser Kompetenz, die oft mit Klischees behaftet ist, widmet sich am 6. Mai die interaktive Veranstaltung Route 28 – Die Europareise mitten in Wien. Hier kann man interkulturelle Soft Skills live überprüfen. Die Teilnehmer lernen dabei einen Tag lang europäische Länder kennen und interagieren mit Menschen aus den jeweiligen Ländern. Teilnahme NUR mit Anmeldung unter www.route28.eu

Führungskräfte-Coaching im Spannungsfeld von Konflikten

Leadership Coaching im Spannungsfeld von Konflikten Zahlreiche Vorstände, Geschäftsführer und Führungspersönlichkeiten nützen die Dienste von Coaches. Ziel ist, das eigene Führungsverhalten ausgewogener, wirkungsvoller und authentischer zu gestalten. Ein wiederkehrendes Thema im Führungskräfte-Coaching sind ungelöste Konflikte innerhalb der Organisation des Klienten. Wie erfolgreiche Coaches mit solchen Konflikten umgehen und wo die Schnittstellen zu einer Mediation liegen, erfahren Sie im folgenden ÖBM Vortrag der Fachgruppe Wirtschaft:

Führungskräfte-Coaching im Spannungsfeld von Konflikten

Vortragender: Lars Maydell (Executive Coach, Managing Partner Maydell Advice, Teil der Coaching Faculty der IESE Business School in Barcelona und München)

Zeit: 10. Mai 2017, 18:00-19:30

Ort: Herrengasse 1, 1010 Wien
(Regus Le Palais)

Als Teilnehmer erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat sowie eine Anrechnung über Weiterbildung im Ausmaß von 2 Einheiten.

KontaktDr. Judith Girschik, Wirtschaftsmediatorin und ÖBM-Fachgruppensprecherin „Wirtschaft“, +43 664 954 53 09

Anmeldung auf der Website des ÖBM oder an office@oebm.at

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