Coaching Techniken, die zum Erfolg führen

Coaching Techniken

Erfolgreiche Coaches wenden unterschiedliche Coaching-Techniken an. Dies liegt einerseits an der erfreulichen Entwicklung dieses Berufsfeldes und der Aufnahme von Coaching Programmen an namhaften Universitäten. Einige dieser Institute beschäftigen sich auch mit Erfolg auf wissenschaftlicher Ebene mit dem Thema.

© Ernst A. Jost
© Ernst A. Jost

Basis

Coaching Techniken, die auf international anerkannten Methoden beruhen, stammen überwiegend aus dem Bereich der sogenannten humanistischen Psychologie, die in den 1960er und 1970er Jahren von Abraham Maslow, Carl Rogers und Charlotte Bühler etabliert wurden.

Diese Techniken basieren zunächst auf dem Prinzip uneingeschränkter Akzeptanz des Klienten durch seinen Berater/ Coach (Rogers & Roethlisberger, 1991). Dieser Aufforderung an den Coach liegt die Überlegung zugrunde, dass persönliches Wachstum nur dann möglich ist, wenn der Klient das Verständnis, Wohlwollen und die uneingeschränkte Akzeptanz durch seinen Berater/ Coach erfährt. Carl Rogers, einer der Gründer der humanistischen Psychologie geht davon aus, dass viele Coaching Klienten mit inneren Widerständen bzw. Konflikten zu kämpfen haben, wenn es um Veränderung ihres Verhaltens geht. Diese Konflikte sind üblicher Weise kognitiver Natur, können ihren Ursprung aber auch im Affekt haben.

Die uneingeschränkte Akzeptanz des Klienten durch den Coach zielt auf die Ausschaltung affektiv bedingter Konflikte und erhöht die Chance auf ein rasches Vorankommen im Coaching Prozess. Damit bildet dieses Konzept die Basis für jede erfolgreiche Interaktion zwischen Coach und Klient.

Stärkenbasierung

Doch Coaching beschränkt sich nicht auf wohlwollenden gegenseitigen Umgang zwischen Klient und Coach. Führungskräfte-Coaching zielt auf Ergebnisse. Um diese Ergebnisse zu erreichen, richtet der Coaching Prozess sich vor allem auf die aktive Weiterentwicklung und Anwendung bestehender Stärken des Klienten. Diese Stärken sind meist mit bestimmte Tätigkeiten verbunden. Ob es sich bei der Ausübung der Tätigkeit um eine Stärke handelt, erkennt man an zwei Merkmalen:

1. Der Klient entfaltet dabei ein hohes Leistungsniveau.

2. Er empfindet dabei ein hohes Maß an Energie.

Erfolgreiche Zielerreichung und Führung basiert auf dem Vorhandensein dieser beiden Merkmale. Sind beide Merkmale vorhanden, ist eine Weiterentwicklung des entsprechenden Talents vielversprechend. Fehlt eines der Merkmale, droht Burn-Out.

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